Der Bahnübergang an der Hafenstraße ist umgebaut: Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende können die Bahnstrecke weiterhin queren, für Autos ist der Übergang gesperrt. Gleichzeitig konnte das frühere Hupsignal der Züge entfallen.
Am Anfang dieser Entwicklung stand eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.
Sie hatten auf die Situation am Bahnübergang aufmerksam gemacht und eine Veränderung angeregt. Wir als SPD/UA haben dieses Anliegen aufgegriffen und im von uns geführten Ausschuss für Mobilität maßgeblich weiter vorangetrieben.
Unser Ziel war eine Lösung, die mehrere Interessen miteinander verbindet: mehr Sicherheit am Bahnübergang, der Erhalt der wichtigen Verbindung für den Fuß- und Radverkehr und möglichst weniger Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner.
Inzwischen ist genau diese Lösung umgesetzt worden.
Der bisherige Bahnübergang wurde umgebaut und mit Umlaufsperren versehen. Zu Fuß und mit dem Fahrrad bleibt die Verbindung zwischen Fiestel und Gestringen erhalten. Der motorisierte Verkehr kann die Gleise an dieser Stelle dagegen nicht mehr queren.
Ein zusätzlicher Erfolg für die Menschen vor Ort: Mit dem Umbau konnte auch das bisher notwendige Hupsignal der Züge entfallen.
Der Rat hat im Juli außerdem das Verfahren eingeleitet, um die neue Situation auch straßenrechtlich dauerhaft abzusichern.
Für uns zeigt die Hafenstraße, wie Kommunalpolitik im besten Fall funktionieren kann: Bürgerinnen und Bürger machen auf ein konkretes Problem aufmerksam. Politik hört zu, nimmt die Anregung auf und trägt sie in die zuständigen Gremien. Gemeinsam mit Verwaltung und weiteren Beteiligten entsteht daraus schließlich eine umsetzbare Lösung.
Deshalb gebührt der erste Verdienst den Bürgerinnen und Bürgern, die das Thema angestoßen haben.
Wir freuen uns gleichzeitig, dass wir als SPD/UA das Anliegen aufnehmen, politisch vorantreiben und damit dazu beitragen konnten, dass aus einer guten Idee eine konkrete Verbesserung vor Ort geworden ist.



